Eckwand 2221m

~900-1150 Höhenmeter (mittel)

27.12.2006, 6.1.20109

Mit dem Auto geht es über die Goldeck- Straße bis zum Parkplatz Seetal (1883m). Die Straße wird im Winter im Regelfall geräumt. Ev. vorher erkundigen.

Vom Seetal (1883m) steigt man wenige Höhenmeter nach Südwesten auf einem Fahrweg an und fährt dann am Südabhang des Goldecks nach Westen bis zur Gusenalm (1740m) ab. Von dort mit Fellen, dem Sommerweg folgend, zuerst am Fuße des Staffs in leichtem Auf und Ab nach Westen bis zu einer großen Wiese und dann durch eine Rinne über zwei Stufen hinauf auf das Eckwandtörl (2050m). Hier wendet sich der Schitourengeher nach Norden und gelangt über die Südflanke auf die Eckwand (2221m).

Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute, wobei man die freien Hänge des Gusengrabens nutzt und hier bis zum Forstweg in rund 1560m und auf diesem bis auf 1500m Seehöhe nach Westen abfährt. Hier überquert der Forstweg den Bach und man gelangt mühelos auf die Sonnseite. Dann heißt es wieder anfellen und nach rechts (Osten) zurück zur Gusenalm und dem Parkplatz anzusteigen (ca. 300 Höhenmeter). Wer möchte kann beim Wiederaufstieg die Gusenalm rechts liegen lassen und über herrliche Hänge nach Nordosten bis zu einem markanten Gratgipfel (2054m) ansteigen. Von dort geht es über einen weiteren Gratgipfel (~2140m) in nördlicher Richtung zum Gipfel des Goldeecks (2142m). Über die steilen Hänge oder über eine oftmals mit einem Ratrac präparierten Weg geht es zurück hinunter zum Ausgangspunkt.

 

Die Tour ist kein Klassiker, aber durch die relativ hohe Ausgangslage findet man hier auch in Wintern, in denen in tiefen Lagen kaum Schnee liegt, teils sehr  gute Bedingungen vor. Der lange Hin- und Rückweg (besonders wenn man das Goldeck mitnimmt) macht dieses Ziel zu einer relativ langen Unternehmung. Bei den Schneeverhältnissen findet man aufgrund der verschiedenen Expositionen meist alle vorstellenbaren Schneearten vor. Die herrliche Aussicht macht diese Schitour aber trotzdem zu einem lohnenden Ziel.

Auch die Südwestflanke des Staffs eignet sich bei guter Schneelage als Schitourenziel (gleicher Anstieg, vom Eckwandtörl wendet man sich aber nach Osten)
Auch die Südwestflanke des Staffs eignet sich bei guter Schneelage als Schitourenziel (gleicher Anstieg, vom Eckwandtörl wendet man sich aber nach Osten)
Die Eckwand
Die Eckwand
Die Südflanke der Eckwand mit ein paar Gämsen im mittleren oberen Bildteil
Die Südflanke der Eckwand mit ein paar Gämsen im mittleren oberen Bildteil
Nach Norden die Hochalm (3360m)
Nach Norden die Hochalm (3360m)
Nach Westen hin zeigen sich die Lienzer Dolomiten
Nach Westen hin zeigen sich die Lienzer Dolomiten
Im Südwesten erheben sich die Karnischen Alpen mit der Kellerwand (2778m)
Im Südwesten erheben sich die Karnischen Alpen mit der Kellerwand (2778m)

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Perfektes Rundumtraining
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